Interessante Rückblicke auf ein vergangenes Jahr und Ausblicke auf ein kommendes.
Wie gewohnt, aber nicht selbstverständlich, eröffnete unser Präsident Christian Oberhänsli im Restaurant Hirschen die 134. Hauptversammlung des Männerchors Mosnang. Als hätte er dies schon zum 20. Mal gemacht, führte Christian durch die Traktanden und liess zuerst die Verantwortlichen mit ihren Beiträgen das letzte Jahr Revue passieren.
Doch bevor dies geschah, durften wir auf Kosten der Vereinskasse ein köstliches Abendessen geniessen. Apropos „auf Kosten der Vereinskasse“ – das stimmt so nicht ganz, aber dazu später mehr.
Wie erwähnt, eröffnete Christian gleich selbst den Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Dieser war so gut abgefasst, dass ich mich in diesem Jahr nicht getraut habe, ihn wie im letzten Jahr in einem Satz zusammenzufassen.
Kurze Pause!
06.03.2026 – Fortsetzung folgt...
08.03.2026 – Jetzt bin ich wieder da.
Jahresrückblick von unserem Präsidenten Christian Oberhänsli (Highlights)
Geburtstagsfest Sepp Raschle: Ex-Präsident Bruno Fischbacher wurde reaktiviert (nicht zu verwechseln mit reanimiert) und hat die Ansprache in Abwesenheit von Präsident und Vizepräsident mit Bravour gehalten.
Absenz: Der Präsident hat den Suppentag in Libingen verpasst, d. h. er glänzte zum zweiten Mal durch Abwesenheit.
Gewerbeschau Mosnang: Die Pensionierten freuten sich, in ihre alte Arbeitskleidung zu schlüpfen. Die Zuhörer hatten auf jeden Fall Freude, da sie uns besser sehen als hören konnten.
Sommerferien: Von den Bauern wurde alles abgefräst, was dazu führte, dass nach den Ferien alle Bauern vollzählig zu den Proben erschienen sind.
Der verlorene Ordner: Urs hatte es von Anfang an „gsäht“: Der verlorene Ordner von Andi (dem die Augen schmerzten) musste im kleinen Raum sein.
Hofwies vs. Solino: Paul Hollenstein freute sich, dass er nicht alleine in der Hofwies singen musste, während alle anderen im Solino sangen.
Iddaburg: Die Menü-Zuteilung via Zufallsgenerator „WhatsApp“ war eher zufällig, aber alle wurden satt – auch wenn Paul noch erfolglos versuchte, einen alten Traktor zu verkaufen.
Timing: Urs hat sich beim Einsingen für den Auftritt in der Hofwies zeitlich wieder einmal vertan – aber lieber zu früh als gar nicht. War die Kalberkuh wohl ein „schneller Brüter“?
Auftritt Ergeten: Walter Strassmann wies uns in die Schranken, weil wir uns im falschen Moment setzten, obwohl wir schon sehr nahe am Himmel waren.
Chrüzegg-Wanderung: Gewitterhafte Stimmung. Diejenigen, die zu faul waren, mit dem Auto auf den Berg zu fahren, waren schlussendlich pudelnass. Wupplis Chläus konnte es nicht lassen, die „Schnatterweiber“ von W@%çwil in die Schranken zu weisen. Die waren ja soooo laut.
Unterhaltungsabend 2026: Dank der riesigen Vorarbeit von Jolanda ist fast alles „geritzt“. Jetzt müssen wir nur noch ein bisschen Lieder üben, dann klappt’s. Danke, Jolanda!
Pöstli: Schnitzelbrot ist nichts für Ivo – er liebt das „Brotschnitzel“ (ein Stück Brot zwischen zwei Schnitzeln).
Sängerfoto: Ein Foto im Polo-Shirt – das hat zwar nichts mit Sport zu tun, aber fesch haben wir trotzdem ausgesehen.
Neue Kopfbedeckung: Da wir nach Restaurantbesuchen öfter mal „käppelet“ (angetrunken) waren, haben wir jetzt auch eine Kappe auf dem Kopf. Auch wenn der Kopf von Urs zu gross war – man kann sie ja einstellen. Danke Präsi, jetzt sehen wir aus wie Macrons persönliche Sängertruppe!
Ausflug ins Bergell: Von Ivo „peterlos“ vorbereitet. Vielleicht wollte Peter den „Schwarzen Peter“ nicht übernehmen, falls es nicht klappt? Treppen gab es wie Sand am Meer (alle in der Staumauer). Da Ivo aber zu jedem Randstein eine Geschichte wusste und den Bus von Sepp reparierte, war es ein toller Ausflug – auch ohne Peter, dafür mit Groupies. Der letzte Tropfen Maroni verschwand in einem Schlund, dessen Besitzer (Mario) sich später nicht mehr daran erinnern konnte. Vielen Dank, Ivo, das war ein Highlight!
MG Libingen: Die Mithilfe am Unterhaltungsabend zeigte: Die Fehlerquote bei Technik entsteht meist vor und nicht im Gerät. Am Schluss mussten die Gäste zum Glück nicht doppelt so viele Menüs essen, wie sie bestellt hatten.
Adventsfenster: Ein Erfolg! Nur warum der Organisator zum Auf- und Abbau der Hütte extra Schnee bestellt hatte, blieb uns ein Rätsel.
Engelweg-Ausflug: Trotz weniger Teilnehmer und etwas „zäherem“ Käse ein voller Erfolg. Katja musste auf Drängen von Peter früher gehen. Zur Klarstellung: Käse ist flüssig, wenn er erhitzt wird. Wenn man aber zu lange quatscht, wird er erst zäh und dann hart. Tipp: Schnell essen!
Statistik: Die Quote der Schnupperprobe lag bei 66 % - zwei sind geblieben – einer ist gekommen, um zu gehen.
Unser Vizepräsident verdankte anschliessend die tolle Arbeit des Jahresberichts sowie Christians Einsatz über das ganze Jahr hinweg. Dies wurde mit grossem Applaus quittiert.
Bericht der Dirigentin
Auch Jolanda präsentierte ihre Sicht auf das vergangene Jahr. Sie freute sich über die rege Probenteilnahme: Vor vielen Männern zu dirigieren mache mehr Freude als vor leeren Stühlen. Neue Stücke rufen zwar nicht immer Begeisterungsstürme hervor (was man den Gesichtern ansehe), aber nach einigem Üben klinge es plötzlich harmonisch. Besonders der Auftritt im Solino war ein Erfolg – Gesang, Einsätze und Präsenz passten perfekt. Ihr Motto: Präzision ist die Grundlage für Perfektion. Sie wünscht sich, dass wir gemeinsam weitergehen, denn jeder Einzelne zählt – und gemeinsam klingt es besser als alleine unter der Dusche.
Weitere Punkte:
Unter Traktandum 10 durften wir zwei neue Mitglieder mit tosendem Applaus begrüssen: Chläus Schönenberger der Zweite und Bruno Kaufmann. Sie sind gekommen, um zu bleiben!
Ehrungen:
Da der Verband (SGKGV) bei einigen Mitgliedern Urkunden und Pins für langjährige Mitgliedschaft vergessen hatte, bohrte Christian nach. Folgende Ehrungen wurden nachgereicht:
30 Jahre: Urs Baumann, Pius Schönenberger 2022.
35 Jahre: Paul Hollenstein 2019, Ivo Scherrer 2015, Karl Rüthemann 2011, Theo Bannwart 2010, Bruno Fischbacher 2008, Roland Naef 2007, Ruedi Fischbacher2013, Georg Wohlgensinger 2015.
50 Jahre (Goldveteranen): Edi Schnellmann (2026), Erwin Widmer (2022), Chläus Schönenberger der Erste (2021).
Erwin Widmer meldete sich am Ende des Anlasses noch zu Wort. Er sei stolz darauf, in einem so hervorragend organisierten Verein dabei sein zu dürfen. Er habe vor geraumer Zeit einen halbrunden Geburtstag gefeiert und werde zudem bald Urgrossvater. Er habe beinahe ein schlechtes Gewissen – nicht wegen der Vorfreude auf das Urgrossvatersein, sondern weil sein Geburtstag so „schlecht“ gelegen sei. An diesem Tag findet meistens keine Probe statt. Da alle anderen Mitglieder an ihren Geburtstagen oder wenn sie Grossvater werden eine Runde im Restaurant zahlen, habe er sich dazu entschlossen, die gesamten Kosten dieses HV-Abends zu übernehmen. Dafür gab es einen riesigen Applaus und ein herzliches „Vergelt’s Gott“, Erwin!
Das führte dann auch dazu, dass das Ausklingen dieses tollen Anlasses etwas länger dauerte, da doch noch die eine oder andere Bestellung aufgegeben wurde – gell, Erwin?
Vielen Dank an alle, die zum grossartigen Gelingen dieser HV beigetragen haben.
06.03.2026