

Am Freitag, dem 20. März, war es endlich so weit: Wir durften gemeinsam mit der Handharmonika Spielring Sirnach in der evangelischen Kirche Sirnach in die Tasten und Stimmbänder greifen. Doch wie kam es zu dieser Liaison? Ein „Mosliger“ Bürger und Mitglied des Spielrings trat mit einer kühnen Vision an unseren Präsidenten Christian Oberhänsli heran. Sein Wunsch: Ein gemeinsames Konzert von Harmonikas und Sängern. Christian fackelte nicht lange, nahm die Herausforderung an – und zack, ein neues Projekt war geboren!
Das Konzept: Den Song-Klassiker «Ein bisschen Frieden» von Nicole als gemeinsames Highlight, flankiert von abwechselnden Stücken beider Vereine. Die musikalischen Leitungen stellten ein Programm zusammen, das es in sich hatte. Dann hiess es: Üben, üben, üben! Zuerst jeder für sich im stillen Kämmerlein, danach bei drei gemeinsamen Proben zwischen Sirnach und Mosnang, wo den Liedern der letzte Feinschliff verpasst wurde.
Am besagten 20. März trafen wir uns zur Generalprobe in Sirnach. Zur psychischen und physischen Stärkung gab es vor dem grossen Auftritt noch ein Glas Wein und die obligatorischen «Eingeklemmten» – man will ja schliesslich nicht mit knurrendem Magen singen.
Nach ein paar organisatorischen Schwierigkeiten bezüglich einer optimierten Sitz- und Platz Aufstellung, was bedeutete: 2te Bässe zuerst in der zweiten Bankreihe absitzen, dann 1ste Bässe, 1ster Tenor, 2ter Tenor oder umgekehrt und umgekehrt wieder raus aus den Bänken zur Chor-Aufstellung, ich weiss es nicht mehr soo genau, konnte das Konzert nach einem Eröffnungsplädoyer von Christian Oberhänsli losgehen.
Aber halt, da war doch noch was! Klar, unser hauseigener Festredner und Moderator Ivo Scherrer hat in stundenlangen Recherche-Vorarbeiten für jeden einzelnen Vortrag eine perfekt auf das Stück zugeschnittene Erklärung parat. Seine Ausführungen sorgten mal für staunende Gesichter, mal für echte Lachsalven im Kirchenschiff.
Sowohl der Harmonika-Spielring als auch der Männerchor lieferten mit Power und Präzision ab. Die Begeisterung im Publikum schwappte direkt auf uns zurück und trieb uns zu Höchstleistungen. Ob die heiligen Gewölbe dieser Kirche jemals zuvor die Klänge von «Rhythm Of Life» gehört haben? Vermutlich nicht! Aber wir sind sicher: Sogar der liebe Gott hatte seine Freude daran. Denn egal ob auf Deutsch oder Englisch – Gesang verbindet die Völker, ganz so, wie es unser Schöpfer wohl vorgesehen hat.
Das grosse Finale, «Ein bisschen Frieden», passte perfekt in unsere aktuelle Zeit. Es war ein durchschlagender Erfolg! Das Publikum applaudierte so unermüdlich, bis wir den Song als Zugabe glatt noch einmal schmetterten. Hoffen wir, dass dieses Lied dazu beigetragen hat, dass alle Anwesenden mit ein bisschen mehr Frieden und Freude im Herzen nach Hause gingen.
Den Abend liessen wir bei einem gemütlichen Apéro im Pfarreizentrum ausklingen. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Beteiligten, besonders an den Harmonika-Spielring Sirnach, für dieses unvergessliche Erlebnis.
Oder um es mit den Worten unserer Dirigentin Jolanda Brändle zu sagen: „Das ganze Konzert war von A bis Z ein gelungener Auftritt mit Power und Perfektion … einfach gesagt: ein richtig toller Erfolg!“ Braaaavo!!

Jahresrückblick von unserem Präsidenten Christian Oberhänsli (Highlights)
Geburtstagsfest Sepp Raschle: Ex-Präsident Bruno Fischbacher wurde reaktiviert (nicht zu verwechseln mit reanimiert) und hat die Ansprache in Abwesenheit von Präsident und Vizepräsident mit Bravour gehalten.
Absenz: Der Präsident hat den Suppentag in Libingen verpasst, d. h. er glänzte zum zweiten Mal durch Abwesenheit.
Gewerbeschau Mosnang: Die Pensionierten freuten sich, in ihre alte Arbeitskleidung zu schlüpfen. Die Zuhörer hatten auf jeden Fall Freude, da sie uns besser sehen als hören konnten.
Sommerferien: Von den Bauern wurde alles abgefräst, was dazu führte, dass nach den Ferien alle Bauern vollzählig zu den Proben erschienen sind.
Der verlorene Ordner: Urs hatte es von Anfang an „gsäht“: Der verlorene Ordner von Andi (dem die Augen schmerzten) musste im kleinen Raum sein.
Hofwies vs. Solino: Paul Hollenstein freute sich, dass er nicht alleine in der Hofwies singen musste, während alle anderen im Solino sangen.
Iddaburg: Die Menü-Zuteilung via Zufallsgenerator „WhatsApp“ war eher zufällig, aber alle wurden satt – auch wenn Paul noch erfolglos versuchte, einen alten Traktor zu verkaufen.
Timing: Urs hat sich beim Einsingen für den Auftritt in der Hofwies zeitlich wieder einmal vertan – aber lieber zu früh als gar nicht. War die Kalberkuh wohl ein „schneller Brüter“?
Auftritt Ergeten: Walter Strassmann wies uns in die Schranken, weil wir uns im falschen Moment setzten, obwohl wir schon sehr nahe am Himmel waren.
Chrüzegg-Wanderung: Gewitterhafte Stimmung. Diejenigen, die zu faul waren, mit dem Auto auf den Berg zu fahren, waren schlussendlich pudelnass. Wupplis Chläus konnte es nicht lassen, die „Schnatterweiber“ von W@%çwil in die Schranken zu weisen. Die waren ja soooo laut.
Unterhaltungsabend 2026: Dank der riesigen Vorarbeit von Jolanda ist fast alles „geritzt“. Jetzt müssen wir nur noch ein bisschen Lieder üben, dann klappt’s. Danke, Jolanda!
Pöstli: Schnitzelbrot ist nichts für Ivo – er liebt das „Brotschnitzel“ (ein Stück Brot zwischen zwei Schnitzeln).
Sängerfoto: Ein Foto im Polo-Shirt – das hat zwar nichts mit Sport zu tun, aber fesch haben wir trotzdem ausgesehen.
Neue Kopfbedeckung: Da wir nach Restaurantbesuchen öfter mal „käppelet“ (angetrunken) waren, haben wir jetzt auch eine Kappe auf dem Kopf. Auch wenn der Kopf von Urs zu gross war – man kann sie ja einstellen. Danke Präsi, jetzt sehen wir aus wie Macrons persönliche Sängertruppe!
Ausflug ins Bergell: Von Ivo „peterlos“ vorbereitet. Vielleicht wollte Peter den „Schwarzen Peter“ nicht übernehmen, falls es nicht klappt? Treppen gab es wie Sand am Meer (alle in der Staumauer). Da Ivo aber zu jedem Randstein eine Geschichte wusste und den Bus von Sepp reparierte, war es ein toller Ausflug – auch ohne Peter, dafür mit Groupies. Der letzte Tropfen Maroni-Schnaps verschwand in einem Schlund, dessen Besitzer (Mario) sich später nicht mehr daran erinnern konnte. Vielen Dank, Ivo, das war ein Highlight!
MG Libingen: Die Mithilfe am Unterhaltungsabend zeigte: Die Fehlerquote bei Technik entsteht meist vor und nicht im Gerät. Am Schluss mussten die Gäste zum Glück nicht doppelt so viele Menüs essen, wie sie bestellt hatten.
Adventsfenster: Ein Erfolg! Nur warum der Organisator zum Auf- und Abbau der Hütte extra Schnee bestellt hatte, blieb uns ein Rätsel.
Engelweg-Ausflug: Trotz weniger Teilnehmer und etwas „zäherem“ Käse ein voller Erfolg. Katja musste auf Drängen von Peter früher gehen. Zur Klarstellung: Käse ist flüssig, wenn er erhitzt wird. Wenn man aber zu lange quatscht, wird er erst zäh und dann hart. Tipp: Schnell essen!
Statistik: Die Quote der Schnupperprobe lag bei 66 % - zwei sind geblieben – einer ist gekommen, um zu gehen.
Unser Vizepräsident verdankte anschliessend die tolle Arbeit des Jahresberichts sowie Christians Einsatz über das ganze Jahr hinweg. Dies wurde mit grossem Applaus quittiert.





Der Männerchor Moslig durfte am Sonntag, 28. September in der Kirche Mosnang den Gottesdienst zum Erntedank begleiten.
Die wunderschön geschmückte Kirche, mit allerlei Köstlichkeiten unserer Bauern der Umgebung verleitete uns förmlich, diese Kostbarkeiten mit einigen Liedern zu unterstreichen.
So begrüssten wir die Kirchgänger mit dem Lied "Sonntagmorgen in den Bergen", was ja ausgesprochen gut zum hügelig-bergigen Mosnang passt.
In den anschliessenden Worten zur erzählten Geschichte durften wir vernehmen, dass diese Naturgaben heute gerne Herstellerprodukte bezeichnet werden und nicht als das Wunder, welches uns unsere Schöpfung aus der Erde gedeihen lässt. Diese Wunder durften wir dann auch mit den Liedern "Die Wunder dieser Welt" oder "Der Jäger Abschied" untermauern und mit dem Lied "Abendfrieden" begleiteten wir die Kommunion.
Sichtlich nervös erwarteten wir Sänger, aber auch unsere Dirigentin Jolanda, das Schlusslied "Rhythm Of Life". Es war eine Erstaufführung und erst noch in Englisch und Englisch ist jetzt nicht jedem Männerchörler so geläufig. Da die Fallhöhe sehr gross sein konnte, hatte Jolanda dieses Lied beim Einsingen stark priorisiert, uns nochmals auf alle kritischen Stellen hingewiesen und das Lied einige Male mit uns durchexerziert. So war die Nervosität nach den ersten paar Tönen verflogen und wir füllten die gesamte Kirche mit Lebensrhythmus. RYTHEM OF LIFE - So, wie uns die Jahreszeiten einen Rhythmus vorgeben, entlocken die fleissigen Helfer in harter Arbeit der Natur Jahr für Jahr diese Köstlichkeiten.
Auch wenn wir in Mosnang und auch unsere Kinder wissen, dass Lebensmittel von unseren Feldern kommen, ist das den Stadtbewohnern nicht mehr immer so klar, denn es kommt doch alles aus den Shopping Centren!
28.09.2025



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