Was war und was sein wird
Am 11. März war es wieder so weit. Der Männerchor Mosnang kam im Restaurant Hirschen zusammen, um das vergangene Jahr 2024 revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das neue Jahr 2025 zu nehmen. Bevor wir aber mit diesem Akt starten konnten, mussten wir Sänger gestärkt werden, damit wir all die Eindrücke des vergangenen Jahres verarbeiten konnten. In gewohnter Manier servierte uns das Hirschen Team ein vorzügliches Menü. Die grosse Gefahr, dass die sitzenden Teilnehmer nach dieser kalorienreichen Kost während der Hauptversammlung nicht in einen Tiefschlaf verfallen, konnte unsere Dirigentin Yolanda geschickt umgehen, indem sie uns vor den ersten Vorträgen in das Lied "Heute hier, morgen dort" einstimmte. Der zusätzliche Schub an Sauerstoff weckte in uns neue Geister und wir waren dann gespannt, auf die Dinge, die da kommen.
Unser Präsident eröffnete die 133. Hauptversammlung des Männerchors Mosnang mit einer speziellen Begrüssung unserer Ehrenmitglieder und die nicht mehr aktiven Ehrenmitglieder Sepp Raschle, Wisi Oberhänsli, Viktor Oberhänsli und Toni Gübeli, sowie alle 25 aktiven anwesenden Sänger. Die vorgeschlagenen Traktanden wurden einstimmig angenommen. Ob jemand in der Adressliste eventuell sein Geburtsdatum noch etwas angepasst und sich so einer quallosen Verjüngungskur unterzogen hat, ist dem Schreiberling nicht bekannt. Auf die Frage, wer gerne Stimmenzähler wäre, herrschte im Raum eine ohrenbetäubende Stille, die aber durch den freiwilligen Stimmenzähler Chläus Schönenberger gebrochen wurde. Noch nie habe ich so schnell so viele Hände in die Höhe schiessen sehen. Einstimmig gewählt ist: CHLÄUS SCHÖNENBERGER. Bravo dem Sieger und herzliche Gratulation und Dank ;-)
Die nächsten Traktanden möchte ich euch ersparen, bis wir zum interessanteren Teil der Versammlung kommen.
Jahresbericht des Präsidenten.
Ich habe mir überlegt, wie ich den 15 seitigen Bericht etwas kürzer fassen und trotzdem das Wichtigste herausheben kann. Wie wäre es mit einem einzigen Satz? Eine grosse Herausforderung aber eventuell machbar.
Vorgetragen von Präsident Christian Oberhänsli
Nach der letzten, ersten gelungenen HV 2024 war ich Tätschmeister und hatte am Montag die Aufgabe den ersten von 5 Videos für den Unterhaltungsabend zu drehen, musste aber warten bis Schnee kam, der dann kam und alle um 10:00 Uhr einsatzbereit waren, aber wegen schlechtem Wetter wieder nicht konnten und da war dann auch anstatt Probe die Bürgerversammlung, die mit Handgemenge endete und trotzdem viele Teilnehmer hatte, welche wir auch gerne hätten an unserem Unterhaltungsabend, weil am Karfreitag trotz schönem Wetter auch nicht viele Kirchgänger da waren, auch wenn wir schön gesungen haben, weshalb wir dann einfach viele Sitzungen für den Sängertag und den Unterhaltungsabend hatten, was uns aber nicht abhielt zu versuchen, das Frühlingsvideo zu drehen, denn wir hatten Zeit, aber das Aprilwetter spielte nicht mit und es schneite und dann klappte aber das Ersatzdatum, auch wenn Urs schon Heu schmeckte und Paul mit knappem T-Shirt joggte und Georges einsprang, konnten wir bei schlechtem Wetter im Juni in der Hofwies Werbung machen, für den Sängertag und wir blieben drinnen trocken weil es draussen regnete, was sich am 14. Juni am Sängertag wiederholte, aber nur am Anfang und später aufhörte und den Sängertag zu einem grossartigen Anlass machte und alle hörten uns singen "Heute hier, morgen dort", auch dä Hans, der war eine Rakete ohne Schub mit viel Gelächter und somit konnten Ivo und Christian dann ihre wohlverdiente Zigarre rauchen und dabei ist eines zu erwähnen, aufräumen können wir, was mit klatschen bedankt wurde, denn es ging gleich weiter mit Marios Einladung auf den oberen Stä, wenn dieser auch unten war, das hinderte uns aber nicht, den Käse in der Schererei zu essen, den hatten wir verdient, mehr als das Fiasko bei der Bergwanderung auf die Chrüzegg, die mit 12 Absagen trotzdem stattfand, aber ohne Jolanda, wegen Tochterdiplom und trotzdem da war, weil sie hochgsecklät ist und das ohne Applaus, weil andere unsportlich unanständig gelärmt und uns übertönt hatten, was beim Wirt zu Unwohlsein führte, wir aber nichts dafür konnten, denn später konnte der eine oder andere gut auf den Rudh Matratzen oder Kissen schlafen und ausgeschlafen an den Überraschungsauftritt bei Viktor und Ruth (diesmal ohne Rudh-Matratze), was zu Freudentränen führte, weil sie 60 Jahre verheiratet waren und Viktor gerne wieder singen würde mit Jolanda als Dirigentin, aber soweit kam es nicht, weil Theo im Trainingsraum am Gonzenbach mit Fischen in der engen Badehose schwimmen musste, weshalb unser Präsident dann auch nicht bestraft wurde, auch wenn er eine Zwangssitzung mit der Jugi verbüsste und trotzdem an der Herbstmetzgetä mit Fleisch aus der Traube teilnehmen konnte und dies ohne Stühle, was dann aber im Herbstvideo zu einer Marzipan-Vergiftung führte, auch wenn unser vereinsinterner Beck Christian Hauser nichts dafür konnte, dafür aber Petra Strassmann und Ivo Brändle, denn sie schafften es durch ihren Besuch, dass die Vorbereitungen für den Unterhaltungsabend zügig voran gingen, ohne Stress, denn Jolanda hat rechtzeitig die Lieder vorgezogen und mit Begleitung geht alles einfacher, denn etwas braucht es immer, doch dann kam es dicke, weil Ivo, unser Vize, mit Oberhänsli-Cap eine entzündete Lunge überbrücken konnte, die Veränderungen in Grenzen blieben und das Fieber gesenkt werden konnte, dies führte aber dazu, dass 60 Jahre mit Prügeli und DJ aus Libingen gefeiert werden konnte, mit der Devise Bauch raus Brust rein und das hat uns gefallen, denn eine Hauptprobe mit Waldhörnern macht etwas nervös denn nur 3 Tage später war schon wieder eine, die recht gut war, aber wir hatten Verbindungsschwierigkeiten mit dem Beamer, welche aber von Ivo gekonnt überschnorret werden konnten, weil das Video keinen Ton hervorbrachte, weshalb wir es einfach am Schluss zeigten und es kam wie es kommen musste, am Abend haben dann die Vollen in der Halle das Essen verzögert, was wieder zu technischen Problemen führte, die Ivo abermals überschnorren konnte, noch bevor die Gäste begrüsst werden konnten, aber diese hatten dann doch Freude an der Jugi, weil alles so toll ablief, gesungen wurde und die Halle fast voll war, denn schon stand das Adventsfenster mit geschmücktem Häuschen vor der Tür und auch das muss geübt sein und Lieder und Kappen passen immer, denn mit Glühwein, Knabbereien und Lagerfeuer darf es auch kalt sein, auch wenn 50 zuhören, aber dem nicht genug, auch ältere Menschen liebten die roten Chlauskappen und hörten dabei Weihnachtslieder dieser Chläuse, während der Stern Lumi aus Jolandas Mund alle verzückten, aber das hat schlussendlich nicht geholfen, denn der Chlaus kam am Chlausabend nicht in den Hirschen, auch wenn unser Vereinsbeck Christian mit den süssesten Süssigkeiten lockte, was dem Abend aber nichts anhaben konnte, denn wir haben selber einige Chläuse im Verein und die können sogar Lotto spielen und fast alle Preise dem Präsi überreichen, dass muss göttliche Eingebung gewesen sein und diese führte uns zu den Engeln in Dietfurt, welche da beleuchtet herumhingen und -standen und Glühwein ausschenkten und uns auf die Idee brachte, Gesang schnuppern zu lassen, was grossen Anklang fand und mit einer Quote 1 aus 3 hervorragend abschloss, denn 2 waren gekommen um zu gehen und einer ist gekommen, um zu bleiben, aber da konnte der hellste Stern auch nichts dafür, auch wenn er von DJ Prügeli kam, mit selbstproduzierten Notenblättern von Jolanda und da führte das Eine zum Andern und wir wurden uns bewusst, dass man freie Tage besser mit froher Aussicht geniesst, damit Frauen nicht auf dumme Gedanken kommen, aber kleine Büchlein sind einfach gut zum Singen und neue noch besser, denn Roland und Pius können das soo gut und digital noch besser, was mich wieder zum Singen bringt und dies 85 mal für Toni Gübeli und das sogar im Pöstli in Dreien, was die Sänger sehr genossen haben und Toni viel Freude bereitete, auch wenn wir von jetzt an die Proben oder bestenfalls eine im Klanghaus in .....Paul husthusthust...... habe nicht verstanden, wo das Klanghaus ist, aber ich denke, nicht in Luzern, eher im Toggenburg, machen werden, aber das wird noch kommuniziert, denn die Fasnacht vor zwei Wochen war auch ein Thema für unseren Chor, wir sangen zwar nicht, aber stellten auf, fuhren Shuttle Bus, sponsorten Beizen und zogen beim Umzug ein und das war alles, was wir konnten.
So, jetzt wisst ihr nochmals, was wir im letzten Vereinsjahr gemacht haben und das in einem Satz. Ivo hat diesen Bericht auch nochmals verdankt, was mit tosendem Applaus bestätigt wurde.
Falls ich meiner Zusammenfassung das eine oder andere vertauscht oder weggelassen habe, möchte ich mich dafür entschuldigen. Die etwas längere Original-Fassung kann bei unserem Präsidenten gegen ein kleines Entgelt eingesehen werden.
Anschliessend hat unsere Dirigentin Jolanda aus ihrer Sicht das Vereinsjahr aufgezeigt. Sie sei stolz auf unsere Leistung, weil wir zusammen anspruchsvolle Stücke gemeistert haben, welche das Resultat fleissiger Probenbesuche, motiviertem Einsatz und dem Mitmachen aller Sänger waren. Jolandas Ziel ist es, die Lieder so einzustudieren, dass wir sie in möglichst kurzer Zeit singen können, was uns mal besser und mal weniger gut gelingt. Sie sei aber guter Dinge, weil wir im vergangenen Jahr dank guter Zusammenarbeit einige Fortschritte und Erfolge erzielt haben. Der Unterhaltungsabend neben vielen anderen tollen Auftritten, das grösste Highlight des Jahres. Alle haben super mitgearbeitet und zu einem gelungenen Fest beigetragen. Da wir tendenziell etwas lange zum Einüben der Lieder benötigen, sind die zusätzlichen Hilfsmittel mit WhatsAPP-Aufnahmen der einzelnen Stimmen und Texte eine lohnenswerte Variante. Dies ist eine immense Mehrarbeit für Jolanda und hilft uns Sängern, die Lieder schneller zu lernen. Vielen Dank Jolanda, für deine Geduld und deine Bemühungen, unsere Gesangsqualitäten laufend zu verbessern.
Danach wurden dann alle "Standard-Traktanden" speditiv abgewickelt.
Neben all den tollen Leistungen unserer Vereinsmitglieder wurde einige Sänger im Speziellen geehrt.
Urs Baumann ist jetzt 30 Jahre Mitglied unseres Vereins und hatte in dieser Zeit viele Funktionen inne. So war er Fahnenwache, seit 2022 Fähnrich, war 12 Jahre Kassier und hat in dieser Zeit den Männerchor Mosnang immer vollends unterstützt und wünschen uns das auch für die nächsten 30-40 Jahre. Herzlichen Dank Urs für deinen Einsatz.
Mit 40 Jahren wurde unser Vizepräsident Ivo Scherrer geehrt, zwar erst 10 Jahre im Männerchor Mosnang, aber zuvor 30 Jahre im Männerchor Bütschwil. Seine Leistungen als Vizepräsident, als Organisator des Männerchorausflugs, als OK-Präsident des Sängertags und vieles mehr wurden herzlich verdankt und mit einem tollen Applaus bestätigt.
Nach den ordentlichen Traktanden stellte uns Ruedi Fischbacher dann noch eine Auswahl neuer Vereins-Kurzarmhemden und Polo-Shirts vor, die unser allgemeines Aussehen etwas auffrischen soll und vor allem in den warmen Jahreszeiten etwas kühlende Erleichterung bringen soll. Hierzu verrate ich nicht zu viel, ihr werdet es dann schon sehen.
So ging dann ein interessanter Hauptversammlungsabend, mit letzten Vorstellungen unseres bevorstehenden Vereinsausflugs, vorgetragen durch Ivo, zu Ende. Nochmals einen Dank an alle Mitwirkenden und vor allem dem Vorstand, angeführt durch unseren Präsidenten Christian Oberhänsli. Ein Verein ohne Vorstand ist kein Verein und die Mehrarbeit, die diese Mitglieder auf sich nehmen ist doch enorm, vor allem in Zeiten, mit vielen Aktivitäten. Vergelts Gott.
11.03.2025